Elektrozahnbürste: Auch für Kinder?

Elektrische Zahnbürste Kinder

Vor allem Putzmuffel sollen von der Elektrozahnbürste profitieren, führt sie doch die ein wenig nervigen und eher schwer durchzuhaltenden, fegenden Putzbewegungen ganz von allein aus. Das gilt auch und gerade für Kinder, die das Zähneputzen manchmal regelrecht veracht und hassen. Elektrozahnbürsten gibt es in vielen Farben, Ausführungen und mit allen möglichen Motiven aus der Fantasiewelt von Kindern. Sie sollte deshalb wie eine Art wichtiges, unverzichtbares Accessoire angesehen werden und im Badezimmer den ihr gebührenden Platz einnehmen dürfen.

Welche Elektrozahnbürste ist die Richtige?

Der eigentliche Umgang ist zu lernen und zu verinnerlichen. Natürlich zeigen dies die Eltern vor und das Kind ahmt nach. Im Allgemeinen gilt das dritte Lebensjahr als sinnvoller Startpunkt, doch sollte man dies immer mit der Reife des Kindes verbinden und bis zum 6. oder 7. Lebensjahr auch überprüfen.

Der Markt bietet eine Riesenauswahl an Modellen. Am gängigsten und damit wohl auch am empfehlenswerten sind die rotierenden, oszillierenden Bürsten und die sogenannten Schallzahnbürsten. Geräte mit Ultraschall eignen sich noch nicht und sind zudem auch seltener im Angebot. Es darf unter keinen Umständen zu kompliziert werden und auch die Bürste selbst sollte nicht unbedingt aussehen wie ein Raumschiff. Am Ende identifizieren Kinder das Putzen mit etwas Krankhaften und zeigen später vielleicht irgendwelche Zwangshandlungen.

Deutlich bessere Reinigungswirkung

Reinigung und Pflege fallen mit einer Elektrozahnbürste viel leichter. Wird sie korrekt angewendet, unterstützt sie gerade den jungen, noch wachsenden Zahnapparat effektiv. Eine normale Zahnbürste kann das nicht leisten und sie verleitet auch zu einer gewissen Nachlässigkeit. Elektrische Modelle für Kinder sind zudem so eingestellt, dass sie keine zu großen Druck ausüben, das Zahnfleisch schonen und die Zahne nicht angreifen.

Schlecht erreichbare Ecken wie die Zwischenräume der Backenzähne, oft genug Herd für Karies und unangenehme Gerüche, werden durch die Elektrozahnbürste ebenso zuverlässig gesäubert. Vorteile, die sich nicht von der Hand weisen lassen!

Frühzeitig mit der Zahnpflege anfangen

Allerdings kosten diese Geräte auch weit mehr als die Handbürsten. Freilich schonen sie die Umwelt, da nur die Bürsten selbst hin und wieder ausgetauscht werden müssen, während beim Handmodell die ganze Bürste alle paar Wochen in den Müll fliegt. Dies und auch das spürbar angenehmere Putzerlebnis mit der Elektrischen relativieren deren höheren Preis, der sich im späteren Leben sowieso irgendwann auszahlen dürfte.

Nur die richtige, rechtzeitige und nachhaltige Pflege bewahrt vor Zahnfäule und Verfärbungen. Deshalb sollte man das Putzen in den ersten Lebensjahren zwar mit einer Handzahnbürste beginnen, sobald der Prozess jedoch verstanden ist, auf das Elektromodell umsteigen. Sie erleichtert die Pflege und unterstützt die oft mangelhafte Motivation beim Kind.